Wenig Fläche, viel Zuhause.
Für diese Berliner Singlewohnung entstand ein Raumkonzept, das die vorhandene Fläche konsequent nutzt und gleichzeitig Großzügigkeit schafft. Jeder Quadratmeter übernimmt mehrere Aufgaben, ohne dass die Wohnung am Ende nach klassischem Funktionsmöbel oder Kompromiss aussieht.
Das Hochbett verlagert den Schlafbereich nach oben und gibt wertvolle Bodenfläche frei. Darunter entsteht ein vollwertiger Wohnbereich, ein Ort zum Ankommen, Entspannen und Zusammensein. Maßgefertigte Einbauten nutzen Nischen und Wandflächen gezielt aus, während Stauraum hinter ruhigen Fronten verschwindet und sich selbstverständlich in die Architektur einfügt.
Klare Linien, zurückhaltende Flächen und bewusst gesetzte Materialien sorgen dafür, dass der Raum trotz seiner kompakten Größe offen und aufgeräumt wirkt. Funktionen werden nicht versteckt, sondern so integriert, dass sie Teil der Gestaltung werden.
So entsteht auf wenigen Quadratmetern ein Zuhause mit verschiedenen Ebenen und Bereichen: zum Schlafen, Wohnen, Arbeiten und Verstauen. Nicht die Größe der Wohnung bestimmt dabei das Wohngefühl, sondern die Qualität ihrer Nutzung.
Übrig bleibt das, was zählt: ein persönliches Zuhause, das Ruhe ausstrahlt, flexibel funktioniert und deutlich größer wirkt, als es tatsächlich ist.